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So anders werden die Oscars 2019 nach dem Kevin-Hart-Desaster
Von Nina Becker — 10.01.2019 um 10:30
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Filmliebhaber haben sich den 24. Februar 2019 bereits dick im Kalender markiert, schließlich werden an diesem Tag in Los Angeles die Academy Awards verliehen. Doch dieses Jahr wird die Gala-Show anders aussehen als sonst: es gibt keinen Moderator.

Academy Of Motion Picture Arts And Sciences

Es sieht aktuell ganz danach aus, als müsse die Hollywood-Prominenz in diesem Jahr eine Oscarverleihung besuchen, die ganz anders werden könnte, als all die Gala-Abende der vergangenen Jahre. Zumindest die jüngeren Stars dürften noch keine ähnliche Oscarverleihung erlebt haben, denn die 91. Academy Awards sind die ersten seit 30 Jahren, die ohne Moderator auskommen müssen. Laut Deadline und Variety werden stattdessen Stars wie Lady Gaga („A Star is born“) durch die verschiedenen Segmente des Abends führen und in Kombination mit musikalischen Beiträgen die Moderation übernehmen.

The Show Must Go On - auch ohne Oscar-Moderator

Dass sich die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die die Preise vergibt, noch einmal umentscheidet und doch noch einen Moderator auf die Bühne schickt, gilt als unwahrscheinlich. So richtig traut sich eh gerade niemand an den Job ran  – und dazu wird die Zeit auch einfach langsam zu knapp, um noch rechtzeitig eine vernünftige Show auf die Beine zu stellen und einzuproben.  Ursprünglich sollte der US-Komiker Kevin Hart („Jumanji: Willkommen im Dschungel“, „Night School“) durch den Abend führen, der dann jedoch nach einigen Konflikten selbst von dem Job zurücktrat.

Selbst ein Rettungsversuch der beliebten Talkmasterin Ellen DeGeneres, die mit Hart am 5. Januar in ihrer Show „Ellen“ über seine Verfehlungen sprach und sich nach eigenen Aussagen sogar bei der Academy für den Komiker stark machte, konnte den Host nicht überreden, noch einmal über den Job nachzudenken. Ob sich die Academy darauf überhaupt eingelassen hätte, ist allerdings sowieso fraglich. Wobei DeGeneres natürlich schon ein sehr guten Standing bei der Academy hat, schließlich gilt ihre Oscar-Moderation aus dem Jahr 2014 zu den stärksten der jüngeren Vergangenheit.

"Es tut mir leid" kam zu spät

Als Anfang Dezember verkündet wurde, dass Hart die Oscar-Verleihung 2019 moderieren wird, dauerte es nicht lange, bis sich erste kritische Stimmen zu Wort meldeten. Vor allem die LGBTQ-Community machte auf zahlreiche homophobe Tweets aufmerksam, die Hart in der Vergangenheit veröffentlicht hatte. Unter anderem erklärte Hart damals, er würde seinem Sohn nicht erlauben, mit einem Puppenhaus zu spielen, weil das schwul sei.

Es dauerte nicht lange, bis Hart via Twitter verkündete, dass er mittlerweile ein anderer Mensch sei, der sich von seinen früheren Aussagen distanziere. Eine Entschuldigung folge zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht. Stattdessen trat er von seiner Aufgabe als Oscar-Moderator mit der Begründung zurück, dass er bei der Verleihung nicht von den zahlreichen „talentierten Künstlern“ ablenken wolle. Erst später entschuldigte er sich mit den Worten: „Es tut mir leid, dass ich einige Menschen verletzt habe.

Sollte am 24. Februar 2019 tatsächlich kein Moderator auf der Bühne des Dolby Theaters in Los Angeles erscheinen, wird es das sechste Mal sein, dass die Oscars ohne Host stattfinden. In den Jahren 1939, 1969, 1970, 1971 und 1989 wurden die Awards ebenfalls ohne Moderator verliehen.

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